Das Spiel einfach anders spielen

“So sind Männer eben” sagte ein Freund gestern und wandte sich erneut fröhlich seinem Spiel mit meinen Mann. Ich sah erstaunt, dass die Beiden es ganz anders spielten als ich.

Die beiden holten das letzte heraus und schonten sich nicht. Die Bälle tanzten nicht sanft in schönen Formen (wie ich das Spiel kannte) sondern wurden schonmal versehentlich zu einem Schleuderstein in den eigenen Bauch. Eine Art von Gefahr, die Männer zu suchen scheinen während ich sie schon im Vorfeld identifiziere und entsprechend meide. Ich beobachte dieses Phenomän schon länger und antwortete oft genug mit einem ungläubigem Kopfschütteln.

Doch gestern gabs einen Klick bei mir. Männer sind eben so. Es ist völlig gleichgültig, was heutzutage Männer, Jungs oder auch Mädchen sein sollen (vorsichtig?), ich erlebte bei einer Freundin zum Beispiel, dass ihr Sohn im entsprechenden Alter eben mit Waffen spielte, obwohl sie dies strikt zu vermeiden suchte. Auch sie hatte wohl die Erkenntnis, als sie zu mir sagte “Jungs sind so, sie tun es, egal ob ich ihm Waffen kaufe oder nicht, er bastelt sie eben selber aus Stöcken und Seilen” Damals war ich überrascht, dachte aber nicht weiter darüber nach.

Heute sehe ich, dass an der Aussage “Die Männer müssen sich emanzipieren” etwas dran ist. Ich habe längst nicht das Gefühl, dass wir in einer gleichberechtigten Gesellschaft leben, mache dies aber nicht am Geschlecht aus. Vielmehr mag ich, wenn sich Menschen emanzipieren. Tun was sie sich wünschen. Ihrem Herzen folgen.

Ich glaube, es sind unsere eigenen Normen, die uns beschneiden, einengen und auch müde machen. Warum sollen Menschen aufhören, Motorrad zu fahren, wenn sie es lieben? Warum sich tagein tagaus in Sitzungen langweilen wenn man doch lieber den wilden Fluss mit dem Kanu besiegen mag. Warum geben manche zum Beispiel nach der Hochzeit ihre Hobbies auf. Warum bekomme ich nur ein Date bei einer Freundin, wenn ihr Partner mal nicht da ist? Warum tun wir alles, der Norm zu entsprechen, ja nicht anders zu sein? Tragen sogar die gleichen Kleider. In der Schweiz haben coole Jungs Taschen von Freitag und drei Streifen an den Schuhen. Wollten wir als Kinder nicht immer genau das sein, was die anderen nicht waren? Meine beiden besten Freunde waren übrigens nicht die braven.

Es braucht ein bisschen Mut, auch mal ein Kopfschütteln von anderen zu kassieren. Aber es lässt uns frei sein, lebendig, wenn wir nicht immer an die Konsequenzen denken und darüber nach, was wohl die anderen denken oder von uns erwarten. Spielt einfach Euer eigenes Spiel, so wie Ihr es versteht.

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vierblättriges Glück

Immer wenn ich auf einer Wiese laufe oder stehe,sehe ich zum Boden und finde meistens ein vierblättriges Kleeblatt. Für dieses Finder-Glück könnte es 3 Ursachen geben.

1. ich habe dieses Talent von meinem Urgrossvater über meine Mutter geerbt
2. ich habe meine Augen darauf trainiert, denn als Kind suchte ich stundenlang dieses Glück
3. Mein Blick ist in dem Moment weit, losgelassen. Lasse keine Gelegenheit aus, einfach zu sein, den Blick nicht fixiert. Ich sehe die Wiese als Ganzes, konzentriere mich nur auf die 4 Blätter – und finde.

Mir persönlich gefällt, abgesehen von aller Romantik der ersten beiden Möglichkeiten, die 3. Idee. So ist es doch auch im täglichen Leben. Verkrampfe ich mich, weil ich etwas unbedingt will, gelingt es nicht. Ignoriere ich mein Ziel, gehts auch nicht. Wenn ich aber den Blick schweifen lasse, die vollkommene Schönheit des tatsächlichen Augenblicks erkenne, darin ruhe, mich konzentriere aber nicht verbeisse, tritt das Glück herein. Weil ich dem Moment Raum gebe, die Gedanken zur Ruhe kommen. Ich suche nicht, aber es geschieht. Das kann ich in jeden Moment tun, lasse keine Glegenheit aus.

Wenn ich manchmal zu viel arbeite, wenig meditiere, der Sport und Yoga zu kurz kommen, mich in weltlichen Dingen verstricke, finde ich auch keine 4-Blättrigen. Dann muss ich mal wieder rebooten, das Grün im Dorf einatmen und da sind sie wieder. Gestern hatte ich mal wieder Glück und das hat mich inspiriert, diese Zeilen von meinem früheren Yoga-Blog rauszukramen.

Ich wünsch Dir Glück.

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Wenn der Igel doch ein Fell hätte

Ich hab keine Ahnung wie lange es her ist, als ich zum erstenmal in einem Buch vom Dalai Lama diesen Satz las: “Die Dinge sind wie sie sind.” (es soll auch Aristoteles gesagt haben) Nicht dass ich alles verstanden oder je ein Buch von ihm zu Ende gelesen hätte. Warum weiss ich nicht. Normalerweise verschlinge ich Philosophie, besonders die indischer Abstammung. Na egal. Aber besagter Satz sollte später doch mein Denken nachhaltig verändern.

Heute ist er mir wieder durch den Kopf geschossen, als mir eine Freundin von ihrem Freund erzählte. Er ist gelegentlich etwas schroff zu ihr und sie möchte gern, dass er liebevoller ist. Wir haben uns darüber unterhalten und waren uns schnell einig, dass niemand von einem anderen etwas derartiges verlangen kann (egal wie man es findet). Es geht einfach nicht. Zuwendung, Freundlichkeit oder auch Gesten kommen von Herzen und sind sehr aufrichtig. Sie lassen sich nur schwer über einen längeren Zeitraum spielen. Man spürt es einfach, wenn es antrainiert ist. Damit verteidige ich natürlich nicht unflätige Äusserungen von beispielsweise hormonverwirrten Teenagern.

Aber ich glaube, alles was wir verlangen können im gegenseitigen Umgang ist unsere eigenen Aktion. Ich kann nur selbst korrigieren was ich denke, sage oder tue. Fordern von anderen bringt höchstens Trotz oder angestrengt aufgesetzte Höflichkeit. Ich möchte mich aber nicht zu sehr in Umgangsformen in der Gesellschaft verlieren, denn mir geht es um den Umgang zweier sich liebender Menschen.

Ich hab nach dem Dalai Lama-Buch-Versuch in einem anderen Buch gelesen, “wenn er Ihre Telefonnummer nicht verlangt, ist er nicht interessiert. Punkt.” Natürlich hatte ich als emanzipierte Frau unglaublich Mühe mit der Aussage, das Buch flog buchstäblich in die Ecke. Bis ich endlich viel später Frieden schliessen konnte mit dem Gedanken. Es ging, so glaube ich heute, gar nicht um die Rollen männlich oder weiblich, vielmehr um die Aufrichtigkeit dahinter. Wenn es richtig ist und beide aneinander interessiert sind, dann fragt jemand nach der Nummer.
Übertragen auf den Umgang miteinander, heisst das für mich. Wenn ich jemanden liebe, mag oder schätze, behandle ich ihn/sie auch so. Vermutlich ist das bei allen Menschen so. Es könnte so einfach sein, wenn wir akzeptieren, was ist, also auch, wie der andere uns gegenüber ist. Denn dann handeln wir mit Respekt, setzen Erwartungen zurück (die ohnehin Enttäuschungen mit sich bringen) und können auch mit Fehlerchen anderer leichter Leben. Klar kann man dem anderen auch sagen, wie man sich bei dessen rohem Benehmen fühlt. Es gibt viele Arten Kommunikationsprobleme zu lösen. Aber eben immer nur die eigenen, nicht wirklich, die der andren.

Mein Kater hat von Haus aus Fell (keine Stacheln)

Mein Kater hat von Haus aus Fell (keine Stacheln)

Achso, wie kam ich auf den Igel. Heute im Gespräch mit der Freundin kam mir die Aussage, dass die Dinge so sind wie sie sind, unangemessen und platt vor. Sie passte einfach nicht. Zu direkt. Darum sagte ich meiner Freundin, ihr Partner ist wie ein Igel, mal mit angelegten Stacheln und mal mit aufgestellten. Es ist seine Natur. Es war schon so, als die Beiden sich zum erstenmal trafen. Doch nun wünscht sie sich ein Fell. Das ist vollkommen legitim, aber ihm wird auf die Schnelle wohl keines wachsen, ausser er sorgt selbst dafür.

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Erwartung und ihre Schwester, die Enttäuschung

Ich war zufrieden. Die Menschen die ich mag, sind happy und ich sehe sie in regelmässigen Abständen. Das mag ich, eine Art Balance zu haben, zwischen Zeit für mich selbst, meiner Familie, meine Aufgaben und Freunde.

Plötzlich, eine unerwartete Schelte. Ich melde mich zu selten, moniert einer meiner Freunde. Es stimmt, stelle ich fest und verbringe einige Stunden, mich zu fragen:

Was ist das Problem?
Warum diese kleine Ohrfeige?
Was mache ich falsch?

Ich bemerke, dass der kleine freundliche Hinweis, der selbstverständlich keine Ohrfeige sondern ein Liebesbeweis war, Unbehagen in mir auslöst. Aber nicht wegen der Bitte um mehr Aufmerksamkeit, sondern wegen dem erzeugten Druck. Da war sie wieder die grosse Erwartung und eine gewisse gewohnte trotzige Reaktion darauf in mir.

Erwartung erzeugt Druck permanent und mit einer unanständigen Hartnäckigkeit. Sie findet immer jemanden, der sie zu Hause beherbergt und schon gesellt sich ihre Schwester Enttäuschung dazu. Die beiden Geschwister nisten sich irgendwo ein und zwischen ihnen sitzt der Gastgeber.

Die Erwartung wartet, sie wartet immer, ihre fordernden Finger klopfend auf dem Tisch. Falls Ihr Wunsch erfüllt wird, hat sie flux einen neuen an den Hausherrn, der allmählich zum Diener wird. Meist richtet sich der Wunsch an jemanden anders, nicht an den Gastgeber selbst. Wenn der Gastgeber einmal zweifelt, dann tröstet ihn die Enttäuschung. ooh.
Vorher war da also eine Täuschung (wohl die Er-wartung) und diese ist jetzt enttarnt = ent-täuscht. In diesem Moment, wenn man sie entdeckt, ist eine gute Gelegenheit, die beiden unangenehmen Geschwister loszuwerden. Die Täuschung ist weg und damit auch erstmal die Er-wartung, sie ist irgendwie abgehakt, wenn auch mit einem unangenehmen Nachklang beim Gastgeber und demjenigen, der die erwartete Leistung nicht erfüllt hat.

Ich finde, warten lohnt sich nicht, Geschenke kommen dann wenn sie von Herzen kommen. Wunschzettel hab ich schon als Kind nicht gemocht. Denn dann war Weihnachten keine Überraschung mehr sondern das Erfüllen einer Erwartung oder eben eine Enttäuschung.

In diesem Sinne, vergebt mir wenn ich mal ent-täuschend bin. Ich möchte damit nicht verletzen und hab auch gelegentlich wiedermal die beiden anstrengenden Geschwister im Haus und alle Hände voll zu tun, sie loszuwerden. Den Druck den sie bringen, mag ich übrigens auch nicht und bitte gibt ihm nicht nach, sollte ich ihnen mal wieder erlegen sein.

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Leseempfehlung, es geht ums Bewusstsein

Einfach mal wieder zwischendrin eine Leseempfehlung für Euch Das Mysterium Bewusstsein bei theintelligence.de Schauts Euch mal an und lasst Euch zum Reflektieren verleiten.

Das Bewusstsein lässt sich mit Meditation er-leben oder erfahren (ich finde kein richtiges Wort) und (zumindest bei mir) verändert diese Praxis die Sicht auf das Leben, die Dinge und das Urteilen an sich, womit wir (also unser Intellekt) quasi ständig beschäftigt sind, wenn wir nicht lernen, wo, wer oder was das wahre (Bewusst)Sein ist.

Viel Freude wünsch ich und glaubt mir, ich hab schon einige neue Yoga-Schreib-Ideen für Euch. Aber ich mach mich grad selbständig und kümmere mich massiv um den corporate-dialog.ch drüben. Zum Glück ist mein Mann auch Yogalehrer so komme ich zu ein paar Yogastunden zwischendurch.

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Ein grosses Herz oder die Schuldfrage

Jeder kennt das, man macht einen Fehler und bittet um Ent-schuld-igung. Der andere nimmt es zwar an, hat aber innerlich trotzdem den Fehlbaren als Schuldigen gebrandmarkt.

Wohl dem, der vergesslich ist. Ich flunkere nicht, ich bin vergesslich. Kürzlich musste mich meine Oma an eine recht unschöne Situation erinnern, die ich glücklicherweise vergessen hatte. Schade, ich hätte sie gern so gelassen, denn nun musste ich mir das Gefühl des Vergebens neu erarbeiten, was mir inzwischen wieder gelungen ist (auch ohne zu vergessen ;)

Besonders in der Geschäftswelt fällt mir oft, dass Menschen manchmal schnell sind damit, den Schuldigen zu benennen. Nur, um einen kleinen Fehler zu verbergen. Das finde ich schade, denn wir können an den kleinen Fehlerchen üben, wie wir mit grossen umgehen werden. Es ist so leicht zu sagen “mir ist ein blöder Fehler passiert”. Wichtig finde ich beim sich ent-schuld-igen, dass man es ernst meint, aufrichtig den anderen bittet, einem zu verzeihen. Gleich dann folgt das Sich-Selbst-verzeihen. Auch darin sind die Leute oft nicht geübt. Manche Menschen laden Schuld um Schuld auf ihre Schultern und vergeben sich nicht. Ich meine zu beobachten, dass genau diese dann auch anderen nicht vergeben können. Wie denn, sie haben Grosszügigkeit und Vergeben ja nicht geübt und das Herz (im sprichwörtlichen Sinn) konnte nicht gross genug werden. Dieses brauchen wir aber zum Vergeben.

In einem grossen Herz wohnt ein grosser Geist

In einem grossen Herz wohnt ein grosser Geist

Wir sollten uns nicht fragen, woher wir ein grosses Herz bekommen, sondern einen Schritt weiter vorn beginnen. Bei unseren Gedanken. Gedanken sind urteilend. Ihr müsst mal zuhören, was man selbst den ganzen Tag so denkt “oje, was macht er denn da?” “Oh nein, jetzt hat sie … und ich komme zu spät”. Wir denken oft und viel in den Kategorien schuldig und unschuldig. Daraus wird ein Muster, welches innerlich kaum hinterfragt wird. Diese Gedanken werden Gewohnheit.

Im yogischen Sinn werden aus Gedanken Gefühle geformt. Ein Gefühl ist ein veränderter Gedanke, z.B. “ich mag es”. Irgendwann verändert dieser Satz im Kopf seine Energie oder Erscheinungsform und wird im Körper fühlbar. Zum Beispiel im Bauch, oder der Brustregion. Er ist nun ein Gefühl (und übrigens schwieriger handlebar als ein Gedanke).

Denken (oder fühlen) wir ohne zu reflektieren, werden uns Gefühle vorkommen wie Realitäten. Wir haben ja nicht gelernt, sie zu formen. Im Yoga kann man schrittweise seine Gedankenmuster aufspüren und verändern. So wird langsam auch das Schuld-denken weniger. Ich schaffe es noch nicht in jeder Situation, zum Beispiel bei Kriegen oder Umweltkatastrophen aber fangen wir erstmal im Alltag an, das Herz wachsen zu lassen und das Wort “schuldig” seltener zu gebrauchen. Vielleicht gibt es dann irgendwann ja weniger Kriege, die genauso in uns Menschen gedanklich beginnen bevor sie äusserlich ausbrechen.

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Der Wahrheitsweg

Wahrhaftigkeit (Satya) ist eine der Aufgaben auf dem Yogaweg. Anfangs dachte ich, dies beschränkt sich nur auf die Wahrheit, die ich mit Worten spreche. Aber es ist viel mehr. Um zufrieden zu sein, brauchen wir einen ruhigen Geist, der möglichst kein oder wenig Denk-Gepäck rumschleppt. Denn das führt zu Leid und dann ist der Mensch alles andere als ruhig und friedlich. Immer und immer wieder spielen wir gedanklich alte Schallplatten ab und nähren das, was uns unglücklich macht. Alte Urteile werden einfach übernommen und Sorgen bleiben da, manchmal verändern wir sie in neue, die Einstellung bleibt aber die gleiche.

Unwissenheit, falsche Wahrnehmung, falsches Urteil oder Ilussionen halten den Geist auf Trapp. Ich nenn das jetzt mal kurz Un-Wahrheit. Wir vergleichen also oft neue Situationen mit unseren Erfahrungen und urteilen auf Basis dieser Unwahrheit. Das Ziel ist aber, aus einer universellen (höheren) Sicht zu urteilen bzw. nichturteilen um den gewünschten inneren Frieden zu erreichen.

Abgesehen davon, dass wir Wahrhaftigkeit im yogischen Sinne nicht mit dem Intellekt erfassen können, kann uns dieser trotzdem bei der Suche nach wahrer (also richtiger Beurteilung – heisst im Sanskrit Viveka- rechte Unterscheidungskraft) dienen. Eine einzige Frage hilft mir oft dabei.

Ist es wirklich wahr?

Ist es wirklich wahr, das xy mir Böses will? Mit ein wenig geistigem Training, kann die Frage zur neuen Gewohnheit werden und vor Ver-urteilen und Unwahrheit (die zu Leid führt) schützen. Die Frage sucht eine neutrale Sicht, eine, die fordert, die Lage des Anderen zu prüfen. Sogar alles aus einem höheren Bewusstsein heraus zu beobachten. Oft wird mir dann klar, dass die Beweggründe von xy völlig anders sind, als sie in meiner Vorstellung (Beurteilung) scheinen. Oder dass die Situation in ein grösseres Gefüge passt und richtig ist, so wie sie ist.

Buch: Lieben was ist. Byron Katie

Buch: Lieben was ist. Byron Katie

Die Technik fand ich vor einigen Jahren im Buch Lieben was ist von Byron Katie. Sie hat mich inspiriert, die Yogaübung des Viveka (rechte Unterscheidungskraft) besser zu verstehen. Mit konsequenter geistiger Arbeit löst sie scheinbare Konflikte, die oft immer nur gedanklich existieren. Sie ist spricht nicht von Yoga, aber da es um eine universelle Wahrheit mit höherem Bewusstsein geht, spielt es keine Rolle, wie wir es nennen.

Im Yoga wird beschrieben, dass sogar eine Krankheit nur dann (geistiges) Leid bedeutet, wenn wir sie entsprechend bewerten, weil zum Beispiel Schmerzen auf der körperlichen Ebene stattfinden. Aber soweit möchte ich mich nicht aus dem Fenster lehnen, weil ich das selbst noch nicht praktiziere. Es ist aber ein schönes Ziel.

Für mich lohnt sich schon deshalb, es mit der Wahrheit auch im Alltag genauer zu nehmen, als unser Geist (meist der Ego-Teil) es im ersten Affekt gewohnt ist zu tun. Respektieren wir die Wahrheit. Wir können eine Gewohnheit entwickeln, dem Ego nicht zu viel Macht einzuräumen. Ich finde es jedenfalls sehr entspannend ein Problem so zu lösen, als es ewig mit mir rumzuschleppen. Ihr wisst schon was ich meine.

Viel Spass also mit leichterem Gepäck auf dem Wahrheitsweg.

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